Rechtsberatung zur Gegendarstellung

Das Recht der Gegendarstellung ist im Bereich des Medienrechts ein wichtiger Faktor zur Sicherung der Persönlichkeitsrechte der von Berichterstattung betroffenen Personen.

Es ist jedem von einem Bericht Betroffenen (nicht etwa nur Prominenten, Adeligen* oder Politikern) möglich eine Gegendarstellung zu veranlassen, ohne dass die Redaktion des Mediums die Richtigkeit der Gegenbehauptung prüfen dürfte.

Die Gegendarstellung ist jedoch streng formal und daher führen "selbstgestrickte" Gegendarstellungen in der Regel zur berechtigten Zurückweisung aus formalen Gründen und scheitern somit.

Die größte Bedeutung hat die Gegendarstellung im Bereich Presserecht. Eine Gegendarstellung ist jedoch in fast allen Bereichen des Medienrechts möglich.

Rechtsanwalt Schlösser unterstützt Sie bei der Abfassung und Veranlassung einer Gegendarstellung und setzt deren Abdruck durch.

Es ist der Redaktion nicht erlaubt, die Gegendarstellung zu kommentieren.

*in Deutschland wurden mit dem Inkrafttreten der Weimarer Reichsverfassung durch Artikel 109 Abs. 3 WRV am 14. August 1919  die öffentlich-rechtlichen Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes aufgehoben. Die Frage ist aber weiterhin z.B. im Namensrecht oder bei Fragen des  deutschen Adelsrechts - ein nicht kodifiziertes heute rein privatrechtliches nicht hoheitliches historisches Rechtsgebilde - von Bedeutung.

 

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